Fedora für Raspberry Pi soll Mittwoch kommen, erste Boards Donnerstag [Update]

Nachdem letzte Woche ein Debian 6 "Squeeze" basiertes Linux Image für den Raspberry Pi zum Download bereitgestellt wurde, soll nun am Mittwoch in wenigen Tagen das Fedora ARM Linux Image folgen. Dabei handelt es sich um die Distribution, die das Raspberry Pi Team offiziell empfehlen wird.

Update: Chris Tyler, der das Projekt am Seneca College leitet, ist zuletzt krank ausgefallen, was das Release des Fedora Image um wenige Tage verzögern wird. 60.000 Zugriffe auf das Video (siehe unten) innerhalb von 36 Stunden und die Downloadzahlen des Debian Images lassen ihn auch darüber nachdenken, wie der Ansturm auf die Server bewältigt werden kann.

Entwickelt wird die Fedora-ARM Version am Seneca Centre for Development of Open Technologies (CDOT). In einem Video gibt das Team einen Vorgeschmack auf das laufende System und beschreibt den Entwicklungsprozess:

Das fertige Image wird auf einer 2 GB fassenden SD Card Platz haben und wird neben diversen Standard-Anwendungen auch Entwicklungstools enthalten. Zunächst wird das User Interface unter dem X Window System aber keinen Gebrauch von der Hardwarebeschleunigung der GPU des Broadcom BCM2835 Chips auf dem RasPi machen. Man hofft diese später mit Hilfe der Community nachliefern zu können. D.h., dass 2D-Operationen etwas träge sein könnten, z.B. das Scrollen von Fensterinhalten, das Bewegen und Vergrößern von Fenstern und Elemente, etc.

Bei der Gelegenheit hat Liz vom RPi-Team auch bekannt gegeben, dass man hofft, dass am Donnerstag die Qualitätssicherung der ersten gefertigten Raspberry Pi B Modelle abgeschlossen sein wird, so dass diese auf ihren Weg in das Vereinigte Königreich geschickt werden können. Die Qualitätssicherung wird derzeit großteils automatisiert und remote über das Internet vom RPi-Team durchgeführt.

Bis Ende diesen Monats sollen dann im Shop die ersten Rasperry Pi Exemplare zu kaufen sein.

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