Newsticker am 06.03.2012

Da kommt man mit dem Artikel schreiben gar nicht nach. Statt euch mit zig Kurznews zu bewerfen folgen hier Zusammenfassungen der News im Raspberry Pi Universum, die uns heute so unterkamen:

+++ Offizielle Website Mittwoch offline +++

Die offizielle Website der Raspberry Pi Foundation wird am Mittoch für eine oder mehrere Stunden offline sein. Grund ist der geplante Umzug (engl.) auf leistungsfähigere Serverhardware. Den Zeitpunkt bestimmt der Zeitplan der Techniker beim Hoster, die Dauer des Ausfalls deren Fortschritt. Danach soll Schluss sein mit den ewigen Datenbank-Fehler-Meldungen.

+++ Eben Upton spricht Klartext +++

Im Interview (engl.) mit dem Magazin Linux User & Developer spricht Eben Upton über seine Arbeit für Broadcom, die Mitbewerber und zukünftige Produkte. So pendelt er im Job zwischen England und Kalifornien, verlagert seinen Arbeitsort aber zusehends in Richtung USA. Nebenbei hat er über sechs Jahre hinweg den Raspberry Pi entwickelt, der eigentlich schon Ende letzten Jahres vom Stapel laufen sollte.

Den günstigen Preis konnte man nur erzielen, weil man eine gemeinnützige Stiftung ist und die Firmen nicht versuchen hier zusätzlich Gewinn rauszuziehen. Dennoch verdienen alle Zulieferer natürlich Geld. Kein Bauteil wird ohne Gewinn angeliefert oder verbaut.

Zu den Produkten der Mitbewerber, namentlich dem Beagleboard und dem Dragonboard äußert er sich dahingehend, das bei vergleichbarer Hardware jemand in der Produktions- und Distributionskette richtig viel Geld pro verkaufter Einheit verdient. Durch den verglichen mit dem Pi deutlich höheren Preis sind sie aber auch ein reines Nischenprodukt geblieben.

Und dann habe ich gelogen, denn Dr. Eben Upton hat nicht über zukünftige Produkte gesprochen. Das macht keiner in der Foundation und der Grund ist einfach: Spricht man zu früh über zukünftige Produkte warten alle auf die neuen Produkte und kaufen die aktuellen nicht. Kauft aber keiner die aktuellen Modelle, ist nicht das Kapital da die neuen zu entwickeln und produzieren zu lassen. Also spricht man einfach nicht über zukünftige Modelle. Erinnert uns das an jemanden? Genau, Apple handhabt es seit jeher ebenso und das sehr erfolgreich.

+++ Russland, Brasilien wollen den Pi +++

Die Raspberry Pi Foundation verzeichnet besonders großes Interesse (engl.) seitens Russland und Brasilien, bzw. Südamerika im Allgemeinen ebenso wie auch aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Ich hatte mir schon sowas gedacht. Bei dem Preis ist das Gerät nicht nur für britische Schulen interessant, sondern eben auch für Schwellenländer, wo es außer Frage steht flächeneckend mehrere hundert Eure teure Computersysteme zu verkaufen.

+++ RISC OS macht Fortschritte +++

Wie die RISC OS Open Ltd. (ROOL) auf ihrer Facebook-Seite verlauten lässt, arbeitet man mit Hochdruck an der Portierung von RISC OS auf den Raspberry Pi. Man ist derzeit zuversichtlich in wenigen Monaten ein offizielles Release herausgeben zu können. RISC OS war das Betriebssystem auf den Acorn-Rechnern, für die die eigens entwickelten ARM-Prozessoren erstmals in den 80ern und 90ern eingesetzt wurden.

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