Es kommt mehr und mehr Bewegung in den Markt für günstige, stromsparende Systeme, die sich für mehr als "nur" Hausautomation und Media-Center-Anwendungen eignen. So ist die kleine Chipschmiede Adapteva gerade dabei über ein Kickstarter-Projekt das notwendige Startkapital zum Bau eines kleinen 16-Kern-Einplatinencomputers zusammen zu bekommen, der über 26 GFLOPs Rechenleistung verfügt.
Für $60 US (512 MB RAM) bzw. $65 US (1 GB RAM) bietet der australisch-chinesische Hersteller Miniand Tech nun das Hackberry A10 Dev Board an. Ausgeliefert wird es mit Android ICS 4.0, Linux wird aber als "supportet", also unterstützt, angegeben.
Mit den Updates der Raspbian-Distribution vom 18.09.2012 haben einige Neuerungen und Verbesserungen in den Raspberry Pi Einzug gehalten. Das mitgelieferte Konfigurationstool raspi-config erlaubt nun auch menügesteuert Einstellungen zum Übertakten durchzuführen. Möglich ist dies durch die ebenfalls neue Firmware in Kombination mit dem neu hinzugekommenen cpufreq-Kernel-Treiber. Standardmäßig laufen ARM-Prozessor, GPU-Kern und SDRAM noch immer mit 700 / 250 / 400 MHz.
Mit dem Raspi-SHT21 präsentiert Martin Steppuhn / Emsystech Engineering ein Projekt zur Ermittlung, AUfzeichnung und Darstellung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit für den Raspberry Pi. Das Projekt basiert auf einem gerade einmal 20 x 14 mm kleinen SHT21-Breakout-Board mit dem SHT21-Chip von Sensirion. Angeschlossen wird es ganz einfach an die GPIOs des Pi und kommuniziert mit diesem über die I2C-Schnittstelle.
Wer ein Gehäuse für seinen Raspberry Pi sucht hat die Auswahl zwischen einer Vielzahl von Produkten unterschiedlicher Anbieter. In der Regel handelt es sich hier um Kunststoffgehäuse, deren Teile ausgesägt, im Spritzgussverfahren oder mit 3D-Printern hergestellt werden. Doch der "Chic" von Kunststoff ist nicht jedermanns Sache. Je nach Einrichtung, Einsatzort und -zweck passt es einfach nicht. Und auch Bedenken in Bezug auf chemische Ausgasungen, Weichmacher und ökologische Verträglichkeit können hier eine Rolle spielen.
Mit dem Raspi-LCD stellt Dipl.-Ing. Martin Steppuhn / Emsystech Engineering der Raspberry Pi Community eine quelloffene Lösung (Schaltplan, Treiber, Demo-Sourcecode) für den Betrieb eines LCD-Matrixdisplays zur Verfügung. Verwendet wird ein 128x64 Pixel großes monochromes Display mit 1,8" Diagonale und Hintergrundbeleuchtung. Auf der Platine bringt er zudem eine Steuerung mit 5 Buttons unter, die man beispielsweise zur Menüsteuerung oder auch für kleine selbstentwickelte Spiele nutzen kann.
Daniel Amesberger hat die Spezifikationen und einen Gehäuse-Bauplan für seine Raspberry Pi Erweiterungsplatine RasPiComm veröffentlicht. Das Gehäuse ist dafür gedacht für den Pi mit aufgestecktem RasPiComm zu dienen. Der Bauplan ist als STL-Datei für die 3D-Druck-Community verfügbar.
Hier nun die technischen Spezifikationen des RasPiComm:
Zwar hat die Foundation dem gerücht des bevorstehenden Launchs einer 512 MB Version des Raspberry Pi eine Absage erteilt, aber dafür gibt es ein Update des Platinenlayouts. Neue und leistungsfähigere Bauteile gibt es nicht, dafür fallen einige weg, die bislang für diverse Probleme gesorgt haben und einige Leiterbahnen und GPIOs wurden geändert.
Es wäre nicht das erste Mal, dass Hinweise auf neue Produkte in einem Online-Shop gefunden werden. Diesmal ist auf der Website von Farnell / element14 in Australien ein Raspberry Pi Modell B mit 512 MB RAM aufgetaucht. Dieser ist aktuell zwar als nicht lieferbar ausgewiesen, doch können Interessenten sich bereits registrieren. Technisch ist dieses Upgrade recht einfach durchzuführen. Der RAM des Pi ist ein separater Chip in POP-Bauweise (package on package). Er wird gewissermaßen Huckepack auf den Broadcom BCM2835 montiert, der bis zu 512 MB RAM direkt adressieren kann.
Im Hintergrund hat die Raspberry Pi Foundation die letzte Zeit nach Möglichkeiten gesucht weitere Video-Kodierungen auf dem Pi zu unterstützen. Bislang war die Firmware nur in der Lage h.264 hardwarebeschleunigt zu dekodieren, schlichtweg weil für die Lizenzierung bei Broadcom von mehr Formaten einfach kein Geld da war. Zudem war davon auszugehen, dass ein Großteil der Pi-Käufer diese Lizenz nicht brauchen würde und warum hätte man für sie dennoch das Produkt durch Lizenzkosten verteuern sollen?
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