Zurück zu den Wurzeln heißt es dieser Tage bei der Raspberry Pi Foundation. Angetreten war man um ein günstiges Gerät zu produzieren, mit dem man den rückläufigen Trends in der IT-Bildung an britischen Schulen entgegen steuern wollte. In Zusammenarbeit mit sechs Ausbildungspartner sponsort nun der amerikanische Suchmaschinengigant Google 15.000 Raspberry Pis zu diesem Vorhaben bei.
Aktuell sind laut Liz 450.000 Pis verkauft. Für September ist daher damit zu rechnen, dass die Halbe-Million-Marke erreicht wird. Wenn die Zahl noch aktuell ist fertigen RS und Farnell zusammen rund 4.000 Stück pro Tag.
Ist irgendwie doch ein wenig mehr als die noch in Eigenregie gerfertigten 10.000 Stück, die man ursprünglich eingeplant hatte. Auf dem Hintergrund finde ich es besonders unverschämt der Foundation künstliche Verknappung und Preistreiberei zu unterstellen.
Übersetzung des Interviews der britischen startups-Website:
Der Erfinder eines bahnbrechenden Mikrocomputers für Kinder darüber Kapital aufzutreiben - und sicherzustellen, dass sein Produkt nicht mehr als ein Schulbuch kostet.
Ein geschäftiger Tag liegt hinter der Raspberry Pi Stiftung. Liz und Eben Upton trafen sich mit Grafikdesigner Paul Beech, gaben einer ersten Gruppe von Kindern Unterricht am Raspberry Pi und wurden dabei von der BBC für einen TV-Beitrag gefilmt und interviewt. Einige wenige Leute haben ihren Raspberry Pi bereits bekommen - direkt von der Stiftung verschickt. Weitere sollten am Montag ihr Päckchen bekommen.
Die Raspberry Pi Foundation vertreibt sich die Zeit gerade mit langweiliger Bürokratie. Während man ellenlange Datentabellen durchgeht, wartet man darauf, dass Premier Farnell und RS Components die Unterlagen für die CE-/FCC-Zertifizierung abzeichnen. Laut deren Aussage könnte die Auslieferung an alle die, die ganz oben auf der Warteliste stehen bereits Anfang kommender Woche beginnen.
Das Raspberry Pi Modell B hat die Prüfungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit bestanden. Nach einer Woche in einer Testkammer von Panasonic im Süden von Wales, Arbeit bis in die Abendstunden inkl. des freien Karfreitags, ist dies das Ergebnis der harten Arbeit von Jimmy und Craig von Gainspeed, einem dort ansässigen auf Produktzertifizierung spezialisierten Dienstleister.
Am Montag befanden sich die ersten 1950 Raspberry Pi Modell B Boards noch im Flugzeug über Sibirien. Mittlerweile sind die rund 2000 Stück in England eingtroffen, werden aber noch nicht sofort ausgeliefert, da sie zunächst genutzt werden um die für die EU benötigte CE-Zertifizierung zu erlangen. Dazu müssen die Geräte sich verschiedenen Tests unterziehen und dabei etwa nachweisen, andere Geräte durch ihre Radiostrahlung nicht zu stören.
Da kommt man mit dem Artikel schreiben gar nicht nach. Statt euch mit zig Kurznews zu bewerfen folgen hier Zusammenfassungen der News im Raspberry Pi Universum, die uns heute so unterkamen:
Jack Lang ist derzeit gerade unterwegs uns mahnt Leute per E-mail ab, die das Logo verwenden, oder deren Sites den Eindruck erwecken könnten offiziell zu sein. Beispielsweise las ich gestern von Fake-Pi-Websites mit komplett übernommenem Layout die für Vorbestellungen Geld einsacken wollten...
Etwa Mitte März soll der Raspberry Pi Store auf www.raspberrypi.com wieder online gehen. Er wird derzeit komplett umgebaut. Für ihn wird auch eine Vollzeitstelle geschaffen werden, die sich dann ausschließlich um den Verkauf von Merchandising-Artikeln kümmern wird.
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